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Richtlinien für Autor/innen
Manuskripthinweise
1. Allgemeine Informationen
GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft bietet ein interdisziplinäres Forum für Publikationen aus Theorie und Praxis und erscheint dreimal jährlich mit einem Jahresumfang von ca. 480 Seiten. Jedes Heft hat einen thematischen Schwerpunkt. Alle Hefte bieten darüber hinaus einen offenen Teil mit Beiträgen zu unterschiedlichen Themen. In weiteren Rubriken werden Berichte aus der Gleichstellungs- und Beratungspraxis, von Tagungen und Buchbesprechungen veröffentlicht. GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft veröffentlicht nur Originalarbeiten. Mit der Einsendung des Manuskripts erklären die AutorInnen, dass ihr Betrag nicht bereits an einem anderen Ort erschienen oder eingereicht worden ist.
Im anonymen Peer-Review-Verfahren werden von externen GutachterInnen ausschließlich die Manuskripte geprüft, die für Themenschwerpunktesowie für den Offenen Teil vorgesehen sind. Artikel für die Rubrik Aus Forschung, Politik & Praxis sowie Tagungsberichte und Rezensionen werden von der Redaktion begutachtet. Da die dem Peer-Review-Verfahren unterworfenen Manuskripte den GutachterInnen anonymisiert vorgelegt werden, sollten Sie für das Begutachtungsverfahren im Text auffällige Selbstzitate und Anmerkungen vermeiden, die auf Ihre AutorInnenschaft schließen lassen. Die üblichen VerfasserInnenangaben in den Manuskripten (Namen, Anschriften) werden von der Redaktion vor der Vorlage bei den GutachterInnen entfernt. Wir bitten um Verständnis dafür, dass mit dem Peer-Review-Verfahren eine längere Prüfzeit verbunden sein kann. Im Regelfall ist das Begutachtungsverfahren in einem Zeitraum von bis zu acht Wochen nach Eingang des Manuskriptes abgeschlossen; ein längerer Zeitraum bleibt vorbehalten. Über die Entscheidung einer Annahme bzw. über aus dem Prüfungsverfahren abgeleitete Überarbeitungswünsche sowie über den Zeitpunkt der Veröffentlichung werden Sie unmittelbar nach Abschluss der Begutachtungen informiert.
Aufsätze sollen einen Umfang von 50 000 Zeichen (einschließlich Fußnoten und Leerzeichen) nicht überschreiten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Seitenkalkulation, dass Abbildungen und Tabellen je nach Größe entsprechenden Platz benötigen, der die Anzahl der möglichen Zeichen pro Seite einschränkt. Zu allen Beiträgen – mit Ausnahme von Rezensionen – benötigen wir (zuzüglich zur vorgenannten Umfangsbegrenzung) jeweils noch ein Abstract in Deutsch und eines in Englisch mit einer Länge von jeweils mindestens 700 bis maximal 1000 Buchstaben und Leerzeichen. Außerdem sollen zu den Beiträgen jeweils vier bis sechs Keywords in Deutsch und Englisch (Keywords bitte klein schreiben) vorgelegt werden. Zudem ist eine englische Übersetzung des Beitragstitels erforderlich. Benötigt werden am Ende Ihres Beitrages Angaben zu Ihrer Person: Name, Vorname, Titel, Geburtsjahr (optional), Funktion (Optional), Institution, Arbeits- und Forschungsschwerpunkte, Kontaktadresse einschließlich E-Mail-Adresse.
Die Manuskripte werden in zweifacher Ausfertigung im DIN-A4-Format einseitig und anderthalbzeilig beschrieben erbeten. Die Gesamtzeichenzahl soll auf dem Deckblatt oder im Anschreiben vermerkt sein.
Die Redaktion behält sich weiter vor, an den Texten geringfügige Korrekturen vorzunehmen. Vor Drucklegung erhalten die AutorInnen Korrekturfahnen ihres Beitrages. Honorare werden nicht gezahlt. Die AutorInnen erhalten ein Belegexemplar der Zeitschriftund eine PDF-Datei des eigenen Beitrages zur nicht-kommerziellen Verwendung.
2. Textgestaltung
- Manuskripte bitte zweifach ausgedruckt an die Redaktion von GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft schicken und zugleich als Word-Datei per Mail übermitteln.
- Der Umfang der Beiträge für Themenschwerpunkte und den Offenen Teil soll einschließlich Anmerkungen und Literaturverzeichnis in der Regel insgesamt ca. 50 000 Buchstaben und Leerzeichen im vorgelegten Manuskript nicht überschreiten (bei Mehrbedarf bitte Rücksprache mit der Redaktion).
- Beiträge der Rubrik Aus Forschung, Politik & Praxis sollen max. 24 000 und Tagungsberichte max. 18 000 Buchstaben und Leerzeichen umfassen.
- Für Rezensionen ist bei Einzelbesprechungen ein Umfang von höchstens ca. 9 000 Buchstaben und Leerzeichen sowie bei Sammelbesprechungen von höchstens ca. 18 000 Buchstaben und Leerzeichen vorgesehen.
- Beiträge im Fließtext, d.h. durchgehend geschrieben (kein Blocksatz, keine Trennungen im Text).
- Bei Angaben von Jahrzehnten verwenden Sie bitte 90er Jahre bzw. 1990er Jahre.
- Internetnachweise ohne http://, wenn die Adresse mit www beginnt.
- Prozent im Text ausschreiben: 50 Prozent, mit Ausnahme von Ballungen an Prozentangaben, dann bitte % verwenden.
- Zahlen bis 12 werden ausgeschrieben mit Ausnahme einer Ballung an Zahlen, dann bitte die Zahlenangabe verwenden.
- Million und Milliarde werden ausgeschrieben.
- Zahlen mit fünf und mehr Stellen werden durch das geschützte Leerzeichen gegliedert: 33 000 oder 6 900.
3. Gliederung
- Abschnitte und Kapitel sollen nach der Dezimalklassifikation gegliedert werden (Beispiel: 1. Geschlecht, 1.1 Frauen, 1.1.1 Erwerbstätige Frauen).
- Keinen Zeilenwechsel innerhalb eines Absatzes zur weiteren Textuntergliederung.
- Bitte bedenken Sie, dass ein Absatzwechsel gedankliche/thematische Einheiten sichtbar voneinander „absetzen“ soll, dasseinerseits aber zu viele Absätze den Text und das Layout auch „zergliedern“ können, andererseits zu lange Absätze die Lesbarkeitaber auch enorm verringern.
4. Anmerkungen/Fußnoten
- Anmerkungen nur für inhaltliche Erläuterungen und Kommentierungen nutzen, nicht für Literaturhinweise oder bibliografische Angaben.
- Anmerkungen durch arabische Ziffern ohne Klammern fortlaufend nummerieren.
- Bitte gehen Sie sparsam mit Fußnoten um und stellen Sie sie am Ende der jeweiligen Seite zusammen. Verwenden Sie hierzu Ihr Textprogramm, arbeiten Sie bitte mit der Option „Fußnoten“.
5. Hervorhebungen
Hervorhebungen im Text setzen Sie bitte kursiv; Unterstreichungen, Versalien, Sperrungen sowie Kapitälchen sollen nicht verwendet werden. Bitte bedenken Sie auch hier, dass hierdurch das Schriftbild „zerhackt“ und „unruhig“ wirkt.
6. Abbildungen/Grafiken/Tabellen
- Schaubilder und Tabellen sollen im Regelfall in den Text integriert sein.
- Zusätzlich wird eine reproduktionsfähige Vorlage von Tabellen und Schaubildern als Extra-Ausdruck und als gesonderte Datei erbeten.
- Bildmaterial ist nach Möglichkeit im Original vorzulegen (als einzelne jpg- oder tiff-Datei) und in einer Mindestauflösung von300 dpi.
- Sind Abbildungen und Tabellen noch nicht in den Text eingefügt, wird eine deutliche Markierung derjenigen Stellen im Text erbeten, an denen diese stehen sollen. Abbildungen sind nur schwarz-weiß möglich.
Die Redaktion behält sich die Verwendung der gelieferten Vorlagen je nach Reproduktionsqualität vor.
7. Abkürzungen
Abkürzungen wie „ebd.“, „a.a.O.“, „op. cit.“ sollen nicht benutzt werden; stattdessen wird der frühere Literaturverweis wiederholt.
8. Zitieren im Text
- Bitte zitieren Sie in Anlehnung an die APA-Zitierregeln für wissenschaftliches Arbeiten (American Psychological Association Publication Manual, 6th Edition 2009).
- Literaturnachweise erfolgen nicht per Fußnote sondern im Text (amerikanische Zitation) durch Nennung des AutorInnennachnamen sund des Erscheinungsjahres in Klammern; auf Vornamen wird hierbei verzichtet. Eine gemeinsame Veröffentlichungmehrerer AutorInnen (bis zu drei Namen) wird durch einen Schrägstrich untergliedert (Müller/Meier/Schmitt 2009: 13)
- Wird im Text Bezug auf eine Autorin/einen Autor und eine entsprechende Publikation genommen und der Name genannt, wird dieser durch das Erscheinungsjahr der Quelle ergänzt, z.B. Löther (2004). Wenn der AutorInnenname im Text nicht genannt wird, ist der Familienname und das Erscheinungsjahr der Quelle aufzuführen sowie die Seitenzahl zu nennen [… „besonderswichtig sind die vernetzenden und betreuenden Angebote“ (Löther 2004: 25) …]. Mehrere AutorInnen werden im Text durch einen Schrägstrich zitiert: (Müller/Meier/Schmitt 2009: 83)
- Bei institutionellen HerausgeberInnen wird der Name der Institution ausgeschrieben (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 1995). Veröffentlichungen, die im selben Jahr erschienen sind, werden alphabetisch geordnet mit „a“, „b“, „c“ etc. gekennzeichnet (Peuckert 2005a: 19).
- Mehrere aufeinanderfolgende Literaturverweise werden in einer gemeinsamen Klammer eingeschlossen und durch Semikolon getrennt (Nave-Herz 1994; Gonser/Helbrecht-Jordan 1994; Krüger 1993).
- Der vollständige bibliografische Nachweis erfolgt über ein Literaturverzeichnis am Schluss des Artikels.
- Zitate im fortlaufenden Text wie z.B. einzelne Sätze, Satzteile oder Begriffe werden in Grundschrift ohne Hervorhebung gesetzt.
- Illustrierende längere Zitate/Zitatblöcke sowie dem Haupttext untergeordnete Passagen wie z.B. längere Protokolldokumentationen sind jeweils mit Absatz vom Haupttext abzusetzen und einen Punkt kleiner zu schreiben. Zur Sicherheit kennzeichnen Sie bitte die entsprechenden Passagen noch zusätzlich mit einem senkrechten Strich am Seitenrand. Sie werden dann in derZeitschrift in einer kleineren Schrifttype gedruckt. Zitate sind in Anführungszeichen zu setzen.
9. Literaturverzeichnis
- Literaturverzeichnisse stehen am Ende des Artikels hinter den Anmerkungen in einem gesonderten Abschnitt.
- Die Literaturhinweise führen Sie bitte fortlaufend linksbündig ohne Leerzeilen und ohne Einrückung auf.
- Bitte schließen Sie Ihren jeweiligen Literaturhinweis mit einem Punkt ab.
- Unter der Überschrift „Literaturverzeichnis“ werden alle zitierten Titel alphabetisch nach AutorInnennamen und je AutorIn nach Erscheinungsjahr geordnet.
9.1 EinzelautorInnen
Form: Nachname, Vorname. (Erscheinungsjahr). Buchtitel. Untertitel (ggf. Auflage). Verlagsort: Verlag.
Dackweiler, Regina-Maria. (2003). Wohlfahrtsstaatliche Geschlechterpolitik am Beispiel Österreichs. Arena eines widersprüchlich modernisierten Geschlechter-Diskurses. Opladen: Leske+Budrich.
9.2 Mehrere AutorInnen
Form: Nachname, Vorname; Nachname, Vorname & Nachname, Vorname. (ggf. Hrsg.). (Erscheinungsjahr). Buchtitel. Untertitel (ggf. Auflage). Verlagsort: Verlag.
Becker-Schmidt, Regina; Knapp, Gudrun-Axeli & Schmidt, Beate. (1984). Eines ist zuwenig – beides ist zuviel. Erfahrungen von Arbeiterfrauen zwischen Familie und Fabrik. Bonn: Verlag Neue Gesellschaft.
9.3 Sammelbände
Form siehe unter „EinzelautorIn“ oder Mehrere AutorInnen
Becker, Ruth & Kortendiek, Beate. (Hrsg.). (2008). Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie (2., erweiterte und aktualisierte Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag.
9.4 Beiträge in Sammelbänden
Form: Nachname, Vorname. (Erscheinungsjahr). Aufsatztitel. Untertitel. In Vorname Nachname (ggf. Hrsg.), Titel desSammelbandes (Seitenzahlen). Verlagsort: Verlag.
Engler, Steffani. (2003). Aufsteigen oder Aussteigen? Soziale Bedingungen von Karrieren in der Wissenschaft. In Ronald Hitzler & Michaela Pfadenhauer (Hrsg.), Karrierepolitik (S. 113-128). Opladen: Leske+Budrich.
9.5 Gesamttitelangabe (Werk ist Teil einer Schriftenreihe mit Zählung)
Im Allgemeinen wird auf Reihentitel, innerhalb deren das aufzuführende Werk erscheint, nicht hingewiesen. Gesamttitel sind u. a. dann wichtig, wenn auf eine Buchreihe besonders aufmerksam gemacht werden soll:
Form: Nachname, Vorname; Nachname, Vorname & Nachname, Vorname. (ggf. Hrsg.). (Erscheinungsjahr). Titel. Untertitel (ggf. Auflage). (Titel Schriftenreihe und Nummerierung) Verlagsort: Verlag.
Kavemann, Barbara; Leopold, Beate, Schirrmacher, Gesa & Hagemann-White, Carol. (2001). Modelle der Kooperation gegenhäusliche Gewalt. Wir sind ein Kooperationsmodell, kein Konfrontationsmodell. Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitungdes Berliner Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt (BIG). (Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 193). Berlin: Kohlhammer
9.6 Graue Literatur
Graue Literatur, Vorträge, Pressemitteilungen etc. sind keine selbstständigen Veröffentlichungen.
9.7 Zeitschriften
Literaturangaben von Zeitschriften mit Jahrgangs- bzw. Bandpaginierung ggf. heftweiser Paginierung.
Form: Nachname, Vorname. (Erscheinungsjahr). Aufsatztitel. Untertitel. Name der Zeitschrift, Jahrgang (ggf. Heft), Seitenangaben.
Eckart, Christel. (2004). Fürsorgliche Konflikte. Erfahrungen des Sorgens und die Zumutungen der Selbstständigkeit. Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 29(2), 24-40.
Literaturangaben von Themenheften zu Zeitschriften
Form: Nachname, Vorname. (Erscheinungsjahr). Aufsatztitel. [Themenheft]. Name der Zeitschrift, Jahrgang (Heft), Seitenangaben.
Haug, Frigga. (2009). Feministische Initiative zurückgewinnen – eine Diskussion mit Nancy Fraser. [Elemente eines linken Feminismus]. Das Argument, 51(3), 393-408.
9.8 Literaturangaben von Forschungsberichten und Dissertationen
Form: Nachname, Vorname. (Erscheinungsjahr). Titel. Untertitel (ggf. Reihe). Ort: Hochschule, ggf. Institut.
Manske, Alexandra. (2005). Prekarisierung auf hohem Niveau. WebWorker und die Ungleichheitsordnung von Arbeit. (Unveröff. Dissertation, Manuskript). Berlin.
9.9 Internetveröffentlichungen
Bei der Zitation aus dem Internet ist insbesondere auf das Datum des Zugriffs zu achten. Neben dem Zugriffsdatum soll nach Möglichkeit das Datum der Erstellung bzw. Revision der Seite angegeben werden. Angabeschema des Datums: Jahr, Tag (als Zahl). Monat (ausgeschrieben) und Jahr.
Form: Nachname, Vorname; Nachname, Vorname & Nachname, Vorname (Jahr, Tag. Monat). Titel. Zugriff am Tag. MonatJahr unter Internetadresse
Kurz-Scherf, Ingrid; Lepperhoff, Julia & Scheele, Alexandra. (2006, Dezember). Arbeit und Geschlecht im Wandel: Kontinuitäten,Brüche, und Perspektiven für Wissenschaft und Politik. Zugriff am 17. Juni 2009 unter http://web.fuberlin.de/gpo/pdf/kurzscherf_lepperhoff_scheele/kurz_scherf_lepperhoff_scheele.pdf