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Zur Kritik „normativ abstinenter“ Unterrichtsforschung. Eine schulpädagogisch-rekonstruktive Positionierung zum Problem der Erforschung schulischer Vermittlungsprozesse

Rahel Hünig, Marion Pollmanns, Sascha Kabel

Volltext: PDF

Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

Wie empirische Forschung der Normativität der untersuchten Wirklichkeit gerecht werden kann, wird hier am Beispiel qualitativer Unterrichtsforschung diskutiert. Wird die Kategorie Bildung methodologisch oder objekttheoretisch aus ihr verdrängt, kann sie sich nicht erfahrungswissenschaftlich auf unterrichtliche Praxis und ihre Normativität beziehen. Diese These wird auf Basis der Re-Analyse einer Unterrichtssequenz konkretisiert. Sodann wird skizziert, wie Unterricht erfahrungswissenschaftlich auch in seiner Normativität erschlossen werden kann.

Schlagwörter: Unterrichtsforschung; Bildung; Didaktik; pädagogische Normativität; rekonstruktive Sozialforschung

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Generating Knowledge in Interpretation Groups. Methodological Reflexions in the Context of Reflexive Elite Formation Research

Abstract

Our critique of current qualitative teaching research, based on a re-analysis of a lessons sequence, points out, that a teaching research, which loses the category of Bildung cannot provide a realistic perspective on the problem of pedagogical normativity. Facing methodological implications and object theory, we also sketch how to open up lessons and their specific normativity.

Keywords: Empirical teaching research, education (Bildung), didactics, pedagogical normativity, reconstructive social research

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Bibliographie: Hünig, Rahel/Pollmanns, Marion/Kabel, Sascha: Zur Kritik „normativ abstinenter“ Unterrichtsforschung. Eine schulpädagogisch-rekonstruktive Positionierung zum Problem der Erforschung schulischer Vermittlungsprozesse, ZQF – Zeitschrift für Qualitative Forschung, 2-2019, S. 271-288.
https://doi.org/10.3224/zqf.v20i2.04

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Literaturhinweise