Assortative mating by ethnic background and education among individuals with an immigrant background in Sweden

Aycan Çelikaksoy, Lena Nekby, Saman Rashid

Abstract


Abstract

This paper analyzes the determinants of assortative mating by ethnicity and education for individuals with an immigrant background in Sweden, focusing on the role of individual, marriage market and parental characteristics. Results indicate that higher levels of host country specific human capital decrease the likelihood of ethnic endogamy and increase the likelihood of educational homogamy. Opportunity as measured by sex ratios and relative group size is found to be positively correlated to both types of assortative mating. Parental assortative mating (ethnic/educational), as a measure of group identity, is found to increase the likelihood of assortative mating. A comparison of marginal effects, by gender, suggests that the social boundaries defined by ethnicity and education in the marriage market are relatively more easily crossed by men with the accumulation of local and general human capital. Likewise, the influence of group identity appears to matter more for women when marriages are based on ethnicity but matter more for men when marriages are based on education.

Keywords: assortative mating, immigrant background, ethnicity, educational level, marriage market, parental characteristics, sex ratio, group size, gender

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Zusammenfassung

In diesem Beitrag werden die Determinanten des nach ethnischen und Bildungsgesichtspunkten ausgerichteten Assortative Mating bei Individuen mit Migrationshintergrund in Schweden untersucht, indem die Rolle individueller und elterlichen Charakteristika sowie die des Heiratmarktes in den Blick genommen werden. Die Ergebnisse legen nahe, dass ein höheres Niveau des für das Aufnahmeland spezifischen Humankapitals die Wahrscheinlichkeit ethnischer Endogamie sinken und die Wahrscheinlichkeit der Bildungshomogamie steigen lässt. Gelegenheitsstrukturen, hier gemessen anhand der Geschlechterratio und der relativen Größe der ethnischen Gruppe, sind jedoch positiv mit beiden Typen des Assortative Mating korreliert. Elterliche Partnerauswahl (nach ethnischen oder Bildungsaspekten) als ein Maß für die ethnische Gruppenidentität erhöht die Wahrscheinlichkeit des Assortative Mating. Ein Vergleich marginaler Effekte nach dem Geschlecht legt nahe, dass die durch die Ethnizität und das Bildungsniveau definierten sozialen Grenziehungen auf dem Heiratsmarkt von den Männern mit der Akkumulation von örtlichem und allgemeinem Humankapital – relativ gesehen – leichter überschritten werden können. Ebenso gilt, dass der Einfluss der Gruppenidentität für Frauen von größerer Bedeutung ist, wenn Eheschließungen auf der Grundlage der Ethnizität erfolgen und dass dieser Einfluss dann für die Männer wichtiger ist, wenn die Eheschließungen auf der Grundlage des Bildungsniveaus erfolgen.

Schlagworte: Assortative Mating, Migrationshintergrund, Ethnizität, Bildungsniveau, Heiratsmarkt, elterliche Charakteristika, Geschlechterratio, Gruppengröße, Gender


Literaturhinweise