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Sekundäranalyse qualitativer Interviewdaten. Neue Perspektiven in der Industrial Relations-Forschung

Tobias Gebel, Sophie Rosenbohm, Andrea Hense

Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

Mit der Sekundäranalyse qualitativer Interviewdaten werden aufgrund der Möglichkeit, bestehende Forschungsdaten aus einem neuen inhaltlichen und theoretischen Blickwinkeln betrachten zu können, zahlreiche Potenziale – insbesondere für Zeitvergleiche, Trendanalysen und für breit angelegte Querschnittanalysen zur Untersuchung struktureller Veränderungen der industriellen Beziehungen – verbunden. Hinzu kommen auch zunehmende Forderungen von Seiten der Forschungsförderer, Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung, Sichtbarkeit und erneuten Nutzung erhobener Daten zu ergreifen. Der qualitativen Forschung fehlt es jedoch bislang an geeigneten Routinen und Konzepten, qualitative Daten für eine Nachnutzung langfristig zu sichern und explizit zu machen. Vor diesem Hintergrund zielt der Beitrag darauf ab, die mit der Sekundäranalyse qualitativer Interviewdaten verbundenen Potenziale, Voraussetzungen und Herausforderungen aus methodologischer und methodischer Perspektive zu analysieren und sowohl die Anwendungsmöglichkeiten als auch Grenzen für die Industrial Relations-Forschung herauszuarbeiten und zu diskutieren.

Keywords: Archivierung, Datendokumentation, Sekundäranalyse, Qualitatives Interview

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Bibliographie: Gebel, Tobias/Rosenbohm, Sophie/Hense, Andrea: Sekundäranalyse qualitativer Interviewdaten. Neue Perspektiven in der Industrial Relations-Forschung. Industrielle Beziehungen, 1-2017, S. 7-30.
https://doi.org/10.3224/indbez.v24i1.02

Literaturhinweise



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