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Vom „ökonomischen Imperialismus“ hin zu einer einheitlichen strukturellindividualistischen Sozialwissenschaft?

Peter Preisendörfer

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Abstract


Zusammenfassung

Der US-Beststeller „Freakonomics“ von S.D. Levitt und S.J. Dubner kann als Beispiel für das gelesen werden, was oft als ökonomischer Imperialismus bezeichnet wird, d.h. als ökonomistische Rekonstruktion und Analyse nicht-ökonomischer Phänomene. Man kann das Buch aber wohl treffender als einen Beleg dafür sehen, dass sich die Ökonomie als wissenschaftliche Teildisziplin hin in Richtung einer einheitlichen Sozialwissenschaft bewegt, die unter dem nicht ganz glücklichen Label „Rational Choice“ auch in der Soziologie und Politikwissenschaft zunehmend an Boden gewinnt.

Schlagworte: Ökonomie, Sozialwissenschaft, Rational Choice-Ansatz


Literaturhinweise