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Reflexive Wirtschaftsdidaktik: Praktische Folgen für das Schulfach Wirtschaft und die Lehramtsausbildung

Nils Goldschmidt, Yvette Keipke, Alexander Lenger, Klaas Macha

Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

In einem vorherigen Beitrag haben wir dem Begriff der ökonomischen Kompetenz das Konzept des wirtschaftlichen Verstehens an die Seite gestellt, das auf die reflexive Gestaltung der wirtschaftlichen Ordnung ausgerichtet ist. Es wird gezeigt, dass es einer reflexiven Wirtschaftsdidaktik bedarf, um ein ökonomisches Sinn-Verstehen und eine reflexive Urteilsbildung zu fördern. Um diese Überlegungen zu konkretisieren, werden im vorliegenden Beitrag die praktischen Konsequenzen aus einer solchen Perspektive für die Diskussion um das Schulfach Wirtschaft und die Lehramtsausbildung diskutiert. Wir zeigen, dass es einer vermittelnden Position zwischen den Positionen der Befürworter des Schulfaches Wirtschaft und des Schulfaches Sozialwissenschaften braucht und dass hierzu eine Reform der Lehramtsausbildung in Richtung einer pluralen Ökonomik der richtige Weg ist.

Schlagwörter: Reflexive Wirtschaftsdidaktik; Ökonomische Bildung; Sozioökonomische Bildung; Schulfach Wirtschaft; Lehramtsstudium; Plurale Ökonomik

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Bibliographie: Goldschmidt, Nils/Keipke, Yvette/Lenger, Alexander/Macha, Klaas: Reflexive Wirtschaftsdidaktik: Praktische Folgen für das Schulfach Wirtschaft und die Lehramtsausbildung, GWP, 2-2018, S. 261-270.
https://doi.org/10.3224/gwp.v67i2.11


Literaturhinweise



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