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Zentralbanken – vor dem Ende der Geldschwemme oder am Ende ihres Lateins?

Jens van Scherpenberg

Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

Die Zentralbanken der großen westlichen Industrieländer – die amerikanische Federal Reserve, die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan – haben in den letzten Jahren mit fast 10 Billionen Dollar versucht, ihre Volkswirtschaften wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Inzwischen stellen sich zaghafte Erfolge dieser radikalen Geldschöpfung ein, ohne dass ein verlässlich selbsttragendes Wachstum erkennbar ist, und zugleich gibt es bereits deutliche Anzeichen für eine spekulative Überhitzung im Finanzsektor, aus der eine neue Krise entwickeln könnte, ganz abgesehen von den wachsenden politischen Risiken für die Weltwirtschaft. Die großen Zentralbanken stehen damit in einem Dilemma, aus dem kein Ausweg erkennbar ist.

Schlagwörter: Zentralbanken, Federal Reserve, EZB, Bank of Japan, Geldpolitik, Inflationsrate, Finanzkrise

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Bibliographie: van Scherpenberg, Jens: Zentralbanken – vor dem Ende der Geldschwemme oder am Ende ihres Lateins?, GWP, 1-2018, S. 33-39. https://doi.org/10.3224/gwp.v67i1.01


Literaturhinweise



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