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Die andere Seite der Zivilgesellschaft ‒ Sozialwissenschaftliche Erkundungen der Dresdner Pegida-Bewegung

Frank Decker

Abstract


Zusammenfassung

Stellt die Ankunft des neuen Rechtspopulismus im deutschen Parteiensystem eine Annäherung an den (west)europäischen Normalzustand dar, der bei ausländischen Beobachtern zwar aufmerksames Interesse, aber keine wirkliche Besorgnis auslöste, so rieben sich dieselben Beobachter erstaunt die Augen, als im Gefolge der ostdeutschen AfD-Wahlerfolge eine Bewegung namens Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden seit Oktober 2014 tausende von Menschen Woche für Woche zu Massendemonstrationen auf die Straße lockte. Die aus einer Facebook-Gruppe hervorgegangene Pegida bildete rasch Ableger in anderen ost- und westdeutschen und sogar ausländischen Städten (Wien, Kopenhagen, Newcastle).

Schlagwörter: Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, AfD, Pegida, Parteien

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Bibliographie: Decker, Frank: Die andere Seite der Zivilgesellschaft ‒ Sozialwissenschaftliche Erkundungen der Dresdner Pegida-Bewegung, GWP, 2-2015, S. 297-300. https://doi.org/10.3224/gwp.v64i2.19464


Literaturhinweise



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