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„Aussehen ist nicht wichtig!“ – Zum Verhältnis von Körperbildern und Körperpraktiken bei der Herstellung von Geschlecht durch männliche und weibliche Jugendliche

Nicole Kirchhoff, Benjamin Zander

Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

In unserem Beitrag gehen wir der Frage nach, inwiefern Praxen der Herstellung von Geschlecht durch Jugendliche in Körperbildern sichtbar werden. Untersucht werden SchülerInnen der 7. Klasse an Hauptschulen und Gymnasien über ein methodisches Vorgehen, das als „Gruppenwerkprozess“ eine Erweiterung des Gruppendiskussionsverfahrens auf der visuellen Ebene durch die „Bilder-Collage“ und das „Gruppen-Selfie“ darstellt. Am Beispiel von zwei kontrastierenden Fällen können entsprechende Praxen über die dokumentarische Methode sichtbar gemacht werden.

Schlüsselwörter: Doing Gender, Körperbilder, Körperpraktiken, Feminisierung, Jugendliche

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“Appearance doesn’t matter” – About the relation between body images and body practices when pupils do gender during puberty

Summary

The article considers the question of how practices of doing gender become visible in adolescents’ body images. Seventh grade pupils from various secondary schools are examined by applying a method approach called the “group work process” – a practical extension on the visual level of the group discussion method by adding the “collage of images” and “group selfies”. Based on two contrasting cases, corresponding practices can be visualized by means of the documentary method.

Keywords: doing gender, body image, body practices, feminization, teenagers

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Bibliographie: Kirchhoff, Nicole/Zander, Benjamin: „Aussehen ist nicht wichtig!“ – Zum Verhältnis von Körperbildern und Körperpraktiken bei der Herstellung von Geschlecht durch männliche und weibliche Jugendliche, GENDER, 1-2018, S. 81-99. https://doi.org/10.3224/gender.v10i1.06

Literaturhinweise



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