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Paper Dolls für Nixon! Polit-modische Instrumentalisierung von Frauenkörpern im US-amerikanischen Wahlkampf 1968

Beate Schmuck

Abstract


Zusammenfassung

Moderne amerikanische Wahlkämpfe zeigen, dass Attraktivität weiblicher Körper und deren modische Inszenierungen strategisch eingesetzt werden, um für männliche Kandidaten zu werben. Am Beispiel der Nixonettes in Paper Dresses im US-Wahlkampf 1968 wird erläutert, wie konsequent sich PR-Kampagnen am damaligen Modehype der Papierkleider bedienten, um Wahlkampf für Richard Nixon zu machen. Analysiert werden polit-modische Strategien, bei denen politisches und modisches Agieren verschmelzen und Geschlecht, Körper und Kleidung expressiv als nonverbale Kommunikationsmittel im medialen Wahlkampf eingesetzt werden.

Schlagwörter: Nonverbale Kampagnenpolitik im US-Wahlkampf 1968; polit-modische Instrumentalisierung von Campaign-girls; Theatralität von Geschlecht, Körper und politischer Macht.


Literaturhinweise



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