Wie glücklich sind Deutschlands Kinder? - Eine glückspsychologische Studie im Auftrag des ZDF

Anton A. Bucher

Abstract


Zusammenfassung

Die jüngere Kindheitsforschung würdigt Kinder als Subjekte ihrer Lebenswelt. Zu ihrer Subjektivität zählen auch und gerade die Emotionen, nicht nur ‚negative’, die in der Emotionspsychologie häufiger untersucht wurden, sondern auch – wie von der Positiven Psychologie akzentuiert – die positiven, speziell Glück und Wohlbefinden. Anläßlich zehn Jahre Tabaluga-TV gab das ZDF einen Survey zum Kindheitsglück in Auftrag. 1239 Kinder, zwischen sechs und 13 Jahre alt, wurden professionell und differenziert befragt, wie glücklich ihre Kindheit war, wie wohl sie sich bei ihren diversen Tätigkeiten, Bezugspersonen und an ihren Aufenthaltsorten fühlen. Anders als der pessimistische Kindheitsdiskurs insinuiert, bilanzieren die meisten Kinder ihr bisheriges Leben als glücklich. Mit zahlreichen Tätigkeitsvariablen wurde versucht, so viel Varianz des subjektiv eingeschätzten Kindheitsglücks zu erklären.

Schlagworte: Kind, Glück, Familie, Schule, Freizeit

-----

Abstract

Resent research on childhood acknowledges children as individuals with their own reality. As part of this subjective reality, emotions play an important role: not only negative emotions, as often studies in emotion psychology, but also positive emotion, such as happiness and well being, as emphasized in positive psychology. On the occasion of ten years of “Tabaluga TV” the ZDF commissioned a survey on the happiness of German children. 1239 children aged between six and thirteen years were surveyed about their perceived happiness during their childhood, and how comfortable they felt with their activities, caregivers, and whereabouts. In contrast to a pessimistic discourse on childhood, children drew a happy picture of their life up to now. The authors tried to explain  the variance in the subjective assessments of childhood happiness by several activity indicators.

Keywords: child, happiness, family, school, leisure time


Literaturhinweise