Interethnische Kontakte und Ausländerstereotype von Jugendlichen

Sylke Fritzsche, Christine Wiezorek

Abstract


Zusammenfassung

In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, welcher Zusammenhang zwischen fremdenfeindlichen Stereotypisierungen unter Jugendlichen und interethnischen Kontakten in der Lebenswelt Schule besteht. Hierbei nehmen wir eine triangulierende Perspektive ein, die von einem komplementären Verhältnis des quantitativen und des qualitativen Forschungszugangs zueinander ausgeht. Zunächst werden zentrale quantitative Ergebnisse zum Einfluss von Kontaktmöglichkeiten zu sowie von Kontakterfahrungen mit Migranten auf fremdenfeindliche Einstellungen deutscher Jugendlicher vorgestellt. Insbesondere der Qualität der Kontakterfahrungen zwischen deutschen Jugendlichen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund kommt große Bedeutung zu. Dies bildet den Ausgangspunkt, um aus qualitativer Perspektive exemplarisch eine Interaktion von Jugendlichen auf diese „Kontaktqualität“ hin anzuschauen, und herauszuarbeiten, welcher Stellenwert ihr hinsichtlich des Umgangs mit der fremdenfeindlichen Äußerung einer Mitschülerin zukommt. Abschließend werden die Ergebnisse der beiden Teilstudien zusammenfassend aufeinander bezogen.

Schlagwörter: Migration, Fremdenfeindlichkeit, Jugend, Schule, Triangulation


Literaturhinweise



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