Der Sechs-Monate-Einstieg des jugendlichen Rechtsextremisten Jörg Fischer. Zur orientierungsmusterbezogenen Sichtweise biographischer Verlaufsformen

Johannes Bottländer

Abstract


Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag zeigt auf exemplarische Weise, wie in der prozessualen Verlaufskategorie „Einstieg in die rechtsextremistische Szene“ die Affinisierung zu rechtsextremistischen Orientierungsmustern erfolgt und auf unmerkliche Weise eine schleichende Konsolidierung dieser Einstellungsbausteine stattfindet. Dabei wird, ebenfalls beispielhaft, das Augenmerk auf die Frage gerichtet, welche Relevanz den Sozialisationsinstanzen Familie und Peergroup hinsichtlich ihrer induktiven Beeinflussungskraft bei der Genese menschenverachtender und demokratiefeindlicher Ideologeme zukommt. Als primäres Datenmaterial für die Eruierung dieser Forschungsfrage wurde die Autobiographie von Jörg Fischer herangezogen.

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Bibliographie: Bottländer, Johannes: Der Sechs-Monate-Einstieg des jugendlichen Rechtsextremisten Jörg Fischer. Zur orientierungsmusterbezogenen Sichtweise biographischer Verlaufsformen, BIOS, 1-2013, S. 54-76. http://dx.doi.org/10.3224/bios.v26i1.16896


Literaturhinweise