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Pflege und Prekarität. Eine Fallstudie zum Lebenszusammenhang einer vielfachpflegenden Frau

Jana Jenßen, Janine Küchhold, Nastasja Rostalski, Daria Rybakova

Abstract


Zusammenfassung

Die zunehmende Prekarisierung von Erwerbsarbeit ist in modernen Gesellschaften oftmals Gegenstand wissenschaftlicher Debatten. Häufig bleiben dabei die Prekarität von Reproduktionsarbeit und die Prekarisierung von ganzen Lebenszusammenhängen bei Frauen wenig berücksichtigt, obwohl der gesellschaftliche Bedarf an Care-Work kontinuierlich wächst und Frauen für Prekarität besonders anfällig sind. Anhand einer Fallstudie, in der die subjektiven Deutungen sowie latente Sinnstrukturen mit Hilfe der objektiven Hermeneutik einer in mehreren Pflegetätigkeiten eingebundenen Frau herausgestellt werden, wird in diesem Artikel dargelegt, welche Konsequenzen sich aus prekärer (Care-)Arbeit für den gesamten Lebenszusammenhang ergeben können, wie dieser subjektiv wahrgenommen wird und unter welchen Bedingungen die Vereinbarkeit von Pflege im Beruf und in der Familie mit Privatleben gelingen kann.

Schlagworte: Prekarität, Pflege, Care-Arbeit, Frauenerwerbstätigkeit, Coping, Anerkennung

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Bibliographie: Jenßen, Jana/Küchhold, Janine/Rostalski, Nastasja/Rybakova, Daria: Pflege und Prekarität. Eine Fallstudie zum Lebenszusammenhang einer vielfachpflegenden Frau, Soziologiemagazin, 1-2018, S. 19-36. https://doi.org/10.3224/soz.v11i1.04

Literaturhinweise



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