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Geregelte Gewalt? Relationen zwischen zwei Sozialphänomenen

Hares Sarwary

Abstract


Zusammenfassung

Gewalt als Interaktion zeigt sich im alltäglichen sowie wissenschaftlichen Diskurs weiterhin häufig als negativ und dysfunktional vordefiniert und als Bruch sozialer Ordnung. Im Artikel wird eine Perspektive herausgearbeitet, die sich von einem solchen Verständnis löst und als einen zentralen Faktor für Gewalthandeln im Rahmen sozialer Ordnung deren Bezug zu sozialen Regeln identifiziert. Ausgehend hiervon werden Formen des Verhältnisses zwischen Regeln und Gewalt vorgeschlagen als ein Modell, welches diesen Aspekt betont und damit die Herangehensweise der Gewaltforschung erweitert. Dadurch soll ein bisher kaum beleuchteter Aspekt in den Blick genommen und das Potential eines solchen differenzierten Ansatzes herausgestellt werden.

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Bibliographie: Sarwary, Hares: Geregelte Gewalt? Relationen zwischen zwei Sozialphänomenen, Soziologiemagazin, 2-2016, S. 61-79. https://doi.org/10.3224/soz.v9i2.27282

Literaturhinweise



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