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Mit und von dem Kanon lernen. Zur Unterrepräsentation von Wissenschaftlerinnen im angestrebten Lehrkanon der Soziologie

Paul Buckermann

Abstract


Zusammenfassung

Dieser Text knüpft an die jüngsten Beiträge in der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zu einem potenziellen soziologischen Lehrkanon in Deutschland an. Die bisherigen Ergebnisse werden bezüglich der Präsentation und Repräsentation von Soziologinnen neu gelesen. Im Zuge einer Problematisierung von Semantiken des Kanonischen wird auf die implizite Unterrepräsentation historischer und zeitgenössischer Soziologinnen in Lehre, Forschung und Publikationsbetrieb hingewiesen. Der soziologische Betrieb als privilegierter Rahmen der Wissensproduktion, organisierte Disziplin und Teil dieser Gesellschaft wird damit unter Einbezug von Ergebnissen der Geschlechterforschung selbst Gegenstand soziologischer Analysen und Interventionen. Der Beitrag versteht sich als konstruktiver Einwurf in ein noch frühes Stadium der Debatte und plädiert für eine offene, reflektierte und diskriminierungssensible Weiterführung innerhalb der Disziplin.

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Bibliographie: Buckermann, Paul: Mit und von dem Kanon lernen. Zur Unterrepräsentation von Wissenschaftlerinnen im angestrebten Lehrkanon der Soziologie, Soziologiemagazin, 1-2015, S. 81-91. https://doi.org/10.3224/soz.v8i1.19015


Literaturhinweise



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