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Die Psychologie nichtmonogamer Beziehungen. Über die Struktur und Bedeutung vielfacher Liebe

Tatiana Kvetnaya

Abstract


Nichtmonogame Beziehungsformen stoßen auf ein großes mediales Interesse, doch empirisch sind sie bisher nur wenig erforscht worden. Häufig konzeptualisiert psychologische Beziehungsforschung die optimale Partnerschaftsform implizit als sexuell und emotional exklusive Zweierbeziehung. Aktuelle empirische Untersuchungen über die Motivation für einvernehmliche Nichtmonogamie (consensual non-monogamy, CNM), psychologische Prozesse in CNM-Beziehungen, sowie die Außenwahrnehmung von nichtmonogamen Menschen erlauben es jedoch, gängige Vorstellungen über Nichtmonogamie kritisch zu hinterfragen. Darüber hinaus zeigen sie auf, wie Ergebnisse differenzierter Forschung über vielfältige Liebens- und Lebensweisen in diversen Bereichen nutzbringend sein können.

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Bibliographie: Kvetnaya, Tatiana: Die Psychologie nichtmonogamer Beziehungen. Über die Struktur und Bedeutung vielfacher Liebe, 360°, 1-2017, S. 54-65. https://doi.org/10.3224/360grad.v12i1.04


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