Urbane Peripherie. Suburbia im demographischen Wandel

Angelika Münter

Abstract


Zusammenfassung:

Der Beitrag zeichnet in einer Langfristperspektive die demographischen Entwicklungsprozesse Suburbias am Beispiel der nordrheinwestfälischen Stadtregionen über sieben Jahrzehnte von den 1960er Jahren bis zum Jahr 2030 nach. In der öffentlichen Wahrnehmung gilt Suburbia als Wohnstandort junger Familien. Dies spiegelte sich auch über Jahrzehnte in der tatsächlichen Altersstruktur wider. Als Spätfolge der ersten Hochphase der Suburbanisierung in den 1960/70er Jahren wird Suburbia in den nächsten beiden Jahrzehnten aber einer erheblichen Alterung unterliegen, da die Personen, die damals als junge Familien nach Suburbia gezogen sind, zunehmend das Seniorenalter erreichen. Suburbia steht damit vor dem Hintergrund des demographischen Wandels vor der Herausforderung einer kollektiven Alterung, sowohl der Bevölkerung wie auch des Wohnungsbestandes, welche sich unter den Randbedingungen einer rückläufigen Nachfrage nach suburbanen Wohnstandorten bzw. Einfamilienhäusern und einer regionalen Ausdifferenzierung der demographischen Entwicklungsprozesse vollzieht.

Literaturhinweise



Volltext: PDF