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Jürgen Habermas, Ein öffentlicher Intellektueller von Weltgeltung

Bernhard Schäfers

Abstract


Lesprobe

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Zusammenfassung

Jürgen Habermas gehört zu den wenigen deutschen Intellektuellen, deren wissenschaftliche Arbeiten und Stellungnahmen zu aktuellen Problemen stets ein großes Echo fanden. Viele Debatten hat er angestoßen, wie z.B. den „Historikerstreit“, andere wesentlich beeinflusst, wie die Diskussion um die Studentenrevolte 1967ff. oder die um den europäischen Einigungsprozess. Nachfolgend können aus dem weit ausgreifenden Lebenswerk des Sozialphilosophen und Soziologen nur wenige Themen hervorgehoben werden. Eine Darstellung von Leben und Werk findet sich in der Biographie von Stefan Müller-Doohm (2014). Bei den nachfolgenden Punkten zur Charakterisierung seines Werkes werden jene herausgegriffen, die besonders öffentlichkeitswirksam waren. Unberücksichtigt bleiben, bis auf die Theorie des kommunikativen Handelns, seine theoretischen Schriften und Auseinandersetzungen mit der Kritischen Theorie, dem Positivismus, die Rekonstruktion des Historischen Materialismus sowie die Kontroverse mit Niklas Luhmann (Habermas/Luhmann 1971).

Schlagwörter: Soziologie, Kritische Theorie, Positivismus, Historikerstreit

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Bibliographie: Schäfers, Bernhard: Jürgen Habermas, Ein öffentlicher Intellektueller von Weltgeltung, GWP, 2-2017, S. 251-258. https://doi.org/10.3224/gwp.v66i2.08


Literaturhinweise



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