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Trumps Wirtschaftspolitik – Aufkündigung der bisherigen Weltwirtschaftsordnung?

Jens van Scherpenberg

Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

Die praktische Tragweite von Trumps „America First“-Devise läuft auf nichts weniger hinaus als auf die Aufkündigung der Grundlagen der nach dem Zweiten Weltkrieg von den USA eingerichteten Weltordnung („Pax Americana“). Sie beruht wirtschaftlich auf weitgehend offenen Güter- und Kapitalmärkten. Politisch und militärisch ist sie zugleich abgesichert durch die überlegene amerikanische Militärmacht. Die USA stellen damit gewissermaßen das „öffentliche Gut globale Stabilität“ bereit. Die von den USA getragenen Kosten für die Pax Americana wurden durch den Nutzen für Kapital und Staat der USA lange Zeit mehr als aufgewogen. Mit der Finanz- und Wirtschaftskrise hat diese Rechnung seit 2008 ihr abruptes Ende gefunden. „Pax Americana“ lohnt sich nicht mehr für die USA. Das ist die keineswegs irrationale, auch in den USA von vielen geteilte Diagnose, die die Grundlage bildet für Trumps wichtigste außenwirtschafts¬politische Initiativen.

Schlagwörter: USA, Weltwirtschaft, Finanzkrise, WTO, Weltbank

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Bibliographie: van Scherpenberg, Jens: Trumps Wirtschaftspolitik – Aufkündigung der bisherigen Weltwirtschaftsordnung?, GWP, 1-2017, S. 37-45. https://doi.org/10.3224/gwp.v66i1.04


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