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Richtlinien für Autor/innen

Hinweise für unsere AutorInnen & RezensentInnen

Die Freiburger GeschlechterStudien sind eine Zeitschriftenreihe für interdisziplinäre Geschlechterforschung. Die Bände beinhalten

  • theoretische und empirische Beiträge
  • Rezensionen
  • Verschriftlichungen von Podiumsdiskussionen
  • Tagungsberichte
  • manchmal Interviews
  • und bisweilen literarische Texte zu einem aktuellen Themenschwerpunkt.

Die Freiburger GeschlechterStudien erschienen erstmals 1995 (damals noch als Freiburger FrauenStudien), zunächst zweimal im Jahr und in einem Umfang von durchschnittlich 150 Seiten. Der Umfang der einzelnen Ausgaben nahm kontinuierlich zu; seit Herbst 2007 heißt die Zeitschrift Freiburger GeschlechterStudien und seit 2008 erscheint ein Band pro Jahr, jeweils im Herbst zur Frankfurter Buchmesse. Der Umfang beträgt dabei pro Ausgabe 420–520 Seiten.

Der überwiegende Anteil der Aufsätze geht auf Vorträge zurück, die im Rahmen der gleichnamigen Veranstaltungsreihe an der Universität Freiburg gehalten wurden. Abhängig von der Anzahl der auf die Veranstaltungsreihe zurückgehenden Aufsätze können (nach Absprache) weitere Aufsätze in den Band aufgenommen werden, möglichst zum jeweiligen Thema.

Seit 2009 erscheinen die Freiburger GeschlechterStudien bei Budrich UniPress Ltd. (Leverkusen-Opladen), vorher im Verlag jos fritz Verlag (Freiburg).

Die Rezensionen beziehen sich auf Neuerscheinungen im Bereich der Geschlechterforschung aber auch auf Publikationen ohne speziellen Gender-Fokus, dann jedoch unter einer dezidiert gender-sensiblen Perspektive.
Unaufgefordert zugesandte Rezensionsexemplare können nicht zurückgesandt werden. Ihre Besprechung liegt im Ermessen der Redaktion.

Die Aufsätze der Freiburger GeschlechterStudien werden von einem Redaktionsteam gegengelesen. Die Begutachtung und das Gegenlesen durch die Redaktion nimmt in der Regel 4 bis 6 Wochen ein. Aufsätze sollten bis Ende Februar eingereicht werden, Rezensionen bis spätestens Ende März.

Der genauere Korrekturablauf wird im Folgenden näher erläutert:

Veröffentlichung eines Textes in den Freiburger GeschlechterStudien

Grundsätzliches:
  • Bitte beachten Sie die verbindlichen Vorgaben auf dem Style Sheet der Freiburger GeschlechterStudien (siehe unten). Dieses finden Sie auch auf unseren Netzseiten.
  • Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie dabei unsere Öffnungszeiten (Montag und Mittwoch 10:00 – 16:00Uhr).
Ablauf:
  • Die Autorinnen und Autoren schicken ihre Aufsätze in Form einer elektronischen Textdatei an die Freiburger GeschlechterStudien.
  • Jeder Aufsatz wird von mehreren ehrenamtlichen Mitgliedern der Redaktion gelesen um zu entscheiden, ob der Text in den Freiburger GeschlechterStudien veröffentlicht werden soll. Anschließend werden die angenommenen Texte gründlich gegengelesen und mit Korrektur- und Änderungsvorschlägen versehen. Sofern es uns organisatorisch möglich ist, tragen die für einen Text zuständigen Redakteurinnen ihre Korrekturen und Änderungsvorschläge mit der Korrekturfunktion von Microsoft Word in ein gemeinsames Dokument ein. Dieses Dokument schicken wir den Autorinnen und Autoren zu, die davon ausgehend eine Textversion erstellen, die layoutet werden kann, d.h. keinerlei Kommentare etc. mehr enthält.
  • Die Autorinnen und Autoren schicken den korrigierten Aufsatz in Form einer Datei zum Layouten an das Büro. Der Text wird gesetzt, wobei die LayouterIn in der Regel auch noch einmal geringfügige Korrekturen vornimmt.
  • Der gelayoutete Text wird den Autorinnen und Autoren zum letzten Mal zugeschickt, damit sie ihn gegenlesen und eventuelle Korrekturen und letzte Änderungswünsche handschriftlich in den Aufsatz einfügen können.
  • Anschließend wird dieser handschriftlich bearbeitete Text an das Büro per Post zurückgesandt und diese letzten Korrekturen der AutorInnen von der LayouterIn in den Text eingefügt.
  • Eine RedakteurIn liest den gesamten Band noch einmal gegen. Eventuell werden noch notwendige Korrekturen von der/dem LayouterIn in das Textdokument eingefügt.
  • Alle Autorinnen und Autoren erhalten, sobald die Bücher aus dem Druck kommen, ein Belegexemplar des Bandes der Freiburger GeschlechterStudien, in dem ihr Aufsatz abgedruckt ist.

Wichtig bei der Einarbeitung der Redaktionskorrekturen unter Verwendung der Überarbeitungsfunktion von Word:

Wenn Sie uns ihre endgültige Textfassung für das Layout zukommen lassen, dürfen keine Veränderungen im Text mehr als solche markiert sein, d.h. zum Schluss muss von Ihnen bei „alle Änderungen annehmen“ ein Häkchen gesetzt werden. Nur so handelt es sich um eine eindeutige Textversion.

Aufsatz- /Rezensionsgestaltung (Style Sheet)

Grundsätzliches:
  • Format: als doc.
  • Insgesamt: möglichst wenig formatieren.
  • Einrücken, z.B. bei Blockzitaten (alle Zitate ab drei Zeilen), über Format – Absatz einstellen, nicht über Tabulatoren und Leerzeichen.
  • Keine Silbentrennung verwenden!
  • Neue Rechtschreibung in einer eher weitreichenden Form.
  • Auch in Texten von SchweizerInnen sollte das ‚ß’ verwendet werden.
Textumfang der Aufsätze und Rezensionen:
  • Aufsätze: maximal 40.000 Zeichen mit Leerzeichen (Zeichenzahl unter: Extras – Wörter zählen, oder Datei – Eigenschaften – Statistik).
  • Rezensionen: idealerweise höchstens 7.000 Zeichen mit Leerzeichen bei sehr dicken Sammelbänden und Sammelbesprechungen auch (nach Absprache) 10.000 Zeichen. Titel der Rezension nicht vergessen.
Bilder und Bildrechte:
  • Bilder sollten uns zusätzlich separat vom Text und nicht in ein word-Dokument eingebunden zugeschickt werden. Geeignete Datei-Formate sind: jpg, pdf und gif (für Diagramme). Bei sehr vielen Bildern bitte einen separaten Datenträger an uns schicken.
  • Allerdings sollte der Aufsatz in jedem Fall schon die Bildunterschriften enthalten und die der Abbildung zugeordnete Nummer, damit die Anordnung im Text eindeutig ist.
  • Wir können Bilder nur in s/w drucken. Bitte auch keine farbigen Bilder übermitteln. Bilder sollten nicht direkt in die Text-Datei eingearbeitet werden, sondern als separate jpg-Dateien gemailt werden.
  • Wir übernehmen keine Verantwortung für Bildrechte. AutorInnen, die Bildmaterial verwenden, müssen abklären, ob und ggf. bei wem die Rechte für Abbildungen liegen und müssen diese (falls erforderlich) eigenständig erwerben.
Zitierweise/ Literaturangaben:

Da in einer Rezension weder Literatur angegeben, noch aus anderen Werken zitiert werden darf, entfallen ALLE Angaben unter diesem Punkt für Rezensionen. Soll aus dem rezensierten Werk zitiert werden, so genügt eine Klammer mit der entsprechenden Seitenzahl.
Beispiel: Text Text Text „Zitat“ (Seitenzahl im rezensierten Buch).
Zu weiteren Angaben bezüglich der korrekten Anpassung eines Zitats siehe den Punkt „außerdem zur Zitierweise“ auf Seite 7.

  • wir verwenden das ‚author-date’-System, d.h. Zitatquellen werden in Klammern direkt in den Text geschrieben. Wir richten uns nach den MLA Standards, d.h. (AutorIn Jahr, Seitenzahl). Beispiel: (Gildemeister/ Wetterer 1992, 205) – die vollständige Information ist dann in der Literaturliste zu finden. (Auch wenn die Freiburger GeschlechterStudien eine interdisziplinäre Zeitschrift sind, muss die Zitierweise einheitlich sein.)
Beispiele:

Zitat:
Text Text Text Text Text „unterscheiden sich die Anfänge der australischen Homo-Bewegung von denen in Amerika erheblich“ (Jagose 2005, 52).

Blockzitat: Text Text Text Text Text:

Bereits der erste Blick auf das Recht bringt das wenig im Alltagsbewußtsein reflektierte Maß der Verrechtlichung der binär geordneten Geschlechter an den Tag. Die geschlechtliche Zuordnung gilt als so selbstverständlich, sicher und grundlegend, dass diese nur selten im Gesetz explizit und festgeschrieben wird. (Genschel 2000, 114)

(Der Punkt steht dabei an letzter Stelle, d.h. hinter der Quellenangabe. Bei Blockzitaten steht der Punkt hinter dem letzten Wort des Zitats und vor der Klammer, die Anführungsstriche entfallen.)

  • Die dazu gehörige Angabe des Aufsatzes in einer Zeitschrift sieht in der Literaturliste dann folgendermaßen aus:
    Haller, Dieter (2001) „Die Entdeckung des Selbstverständlichen: Heteronormativität im Blick.“ Kea: Zeitschrift für Kulturwissenschaften 14/2001: 1-28.
  • Die Angabe einer Monografie:
    Kilian, Eveline (2004) GeschlechtSverkehrt: Theoretische und literarische Perspektiven des gender-bending. Königstein/T.: Ulrike Helmer Verlag.
  • Die Angabe bei mehreren AutorInnen:
    Martinez, Matias/ Michael Scheffel (2003) Einführung in die Erzähltheorie [1999]. München: C. H. Beck.
    (Die Zahl in den eckigen Klammern [ ] bezeichnet dabei das Jahr der Ersterscheinung.)
    (Namen der AutorInnen: Bei der ersten Person wird – zur Einordnung in die alphabetische Literaturliste – zuerst der Nachname, dann der Vorname genannt. Nach dem Schrägstrich wird dann aber zuerst der Vorname, dann erst der Nach-name der zweiten Person genannt. Für alle weiteren Personen gilt Gleiches wie für die zweite.
  • Angabe einer Publikation, die in einer Reihe erschienen ist:
    Grice, Helena/ Tim Woods (1998) Hg. „I'm telling you stories“: Jeanette Winterson and the Politics of Reading. Postmodern Studies, 25. Amsterdam: Rodopi.
  • Angabe einer Übersetzung:
    Butler, Judith (1991) Das Unbehagen der Geschlechter. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Katharina Menke. Frankfurt/M.: Suhrkamp.
  • Angabe einer Aufsatzsammlung mit HerausgeberIn:
    Cohen, Jeffrey J./ Gail Weiss (2003) Hg. Thinking the Limits of the Body. Albany: State University of New York Press.
  • Angabe eines Aufsatzes in einer Aufsatzsammlung/Anthologie:
    Rubin, Gayle S. (2003) „Sex denken: Anmerkungen zu einer radikalen Theorie der sexuellen Politik.“ Übersetzt aus dem Amerikanischen von Judith Klinger. Queer Denken: Gegen die Ordnung der Sexualität. Hg. Andreas Kraß. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 31-79.
Angabe von Quellen aus dem Internet:
  1. eine ‚persönliche Homepage’:
    Volcano, Del LaGrace (2005) Homepage. 22. Mai 2006 <www.dellagracevolcano.com>.
  2. eine vollständige Internetseite:
    CNN.com (2002) Cable News Network. 15. Mai 2002 <http://www.cnn.com>.
  3. eine Rezension, die aus dem Netz zitiert wird:
    Kakutani, Michiko (1993) „Comic Novellas on Metamorphoses.“ Rezension von Cock and Bull, von Will Self. The New York Times on the Web 31. Mai 1993. 5. Juni 2006 <http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9F0CE1D81430F932A05756C0A965958260>.

Wenn die URL des Dokuments ungewöhnlich lang ist, und Übertragungsfehler wahrscheinlich sind, kann stattdessen auf die Suchfunktion der Webseite verwiesen werden, z.B. Schilt, Thibaut (2004) „François Ozon“ Senses of cinema. März 2004. 28. Februar 2007 <http://www.sensesofcinema.com/search.html>.

Wenn es auf einer Internetseite keine spezifische URL zu jedem Dokument gibt, wird die URL der Homepage und die Sequenz der Links, mit der man zu dem Dokument gelangt, angegeben. Vorangestellt wird „Pfad:“, gefolgt von den durch Semikolons getrennten Links: .... <http://portal.uni-freiburg.de/ndl>. Pfad: Publikationen; 2007; A-E.

Es ist wichtig, unbedingt das Datum des letzten Zugriffs (im ersten Beispiel 22. Mai 2006), bei einem Artikel oder Dokument auch der letzten Aktualisierung (Beispiel 3), anzugeben. Außerdem dürfen Internetadressen nicht ‚mittendrin ausei-nander gerissen werden’, d.h. nicht inmitten von Zahlen oder Buchstaben einen neue Zeile beginnen.

Von einer Homepage wird folgendermaßen zitiert:
„ … blablabla …“ (Name [der im Literaturverzeichnis auftaucht] Jahr) also z.B. „ …“ (Volcano 2005); „ …“ (Kakutani 1993)

Angabe eines Films:

Findet Nemo [Finding Nemo] (2003). Reg. Andrew Stanton. Pixar.

(Reg. steht für den Regisseur, Pixar bezeichnet das Film-Studio)

Angabe von CDs:

Chapman, Tracy (2000) Telling Stories. Elektra Entertainment Group.

außerdem zur Literaturliste:
  • Die Literaturangaben müssen alphabetisch geordnet sein; zuerst der Nachname dann der/die Vorname/n (ausschreiben!) der AutorIn des zitierten Textes, dazwi-schen ein Komma. Bei mehreren Vornamen genügt es, nur den ersten auszuschreiben. Bei mehreren AutorInnen: siehe Erläuterung zu „Die Angabe bei mehreren Autor-Innen“ (S. 4).
  • Gibt es zusätzlich eine HerausgeberIn des Bandes, in dem ein zitierter Aufsatz erscheint, wird zuerst deren Vor- und dann deren Nachname genannt. (siehe ‚Aufsatz in einer Aufsatzsammlung’ S. 5)
  • Werden mehrere Werke derselben AutorIn aufgeführt, so werden diese alphabetisch nach dem Titel geordnet. Der Name wird nicht nur bei beim ersten, sondern auch bei den nachfolgenden Werken genannt.
  • Wir nennen alle AutorInnen und HerausgeberInnen eines Aufsatzes/Bandes, auch wenn es sich um mehr als drei handelt, da wir niemanden ‚unsichtbar’ machen möchten.
  • Wir nennen bis zu drei Erscheinungsorte. Gibt es mehr, so werden die ersten drei genannt, die anderen nur durch u.a. kenntlich gemacht; Bsp: Stuttgart/ Weimar/ Wien u.a.: XYZ Verlag.
  • Ist die/der AutorIn eines Aufsatzes gleichzeitig auch (Mit-)HerausgeberIn des Bandes, in dem der Aufsatz erschienen ist, genügt bei der zweiten Nennung Dies./Ders. – es sei denn ihr/sein Name steht nicht an erster Stelle der HerausgeberInnen. Dann ist der volle Name zu nennen.
  • Zeitschriftentitel werden, wie auch Buchtitel, kursiv gesetzt, die Nummer der Ausgabe jedoch wieder ‚normal’ KZfSS 18.
  • Doppelte Anführungszeichen „…“, die bereits innerhalb doppelter Anführungszeichen stehen (z.B. Zitat im Zitat, Zitate innerhalb eines Aufsatztitels), werden in einfache Anführungszeichen ‚…’ umgewandelt.
  • ÜbersetzerInnen sollten genannt werden. Der Originaltitel dann, wenn der deutsche Titel keine direkte Übersetzung darstellt.
  • Wird nicht nach der Erstausgabe zitiert, sollten neben den Angaben zu der zitierten Ausgabe auch diejenigen der Erstausgabe aufgeführt werden, insbesondere das Erscheinungsjahr. Das Ersterscheinungsjahr erscheint in eckigen Klammern [XXXX].
  • Gibt es zusätzlich zur (meist mittlerweile verstorbenen) AutorIn eines Buches eine HerausgeberIn desselben, die den Text dann häufig auch noch einmal bearbeitet hat, sollte dieser mit der Formulierung „herausgegeben“ oder auch „herausgegeben und bearbeitet von“ bzw. „herausgegeben und kommentiert“ etc. genannt werden:
    Beispiel: Duden. Das Große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter (2000). Herausgegeben und bearbeitet vom Wissenschaftlichen Rat der Duden-redaktion. Mannheim u.a.: Dudenverlag.
  • Die einzelnen Literaturangaben werden jeweils durch einen Punkt abgeschlossen.
außerdem zur Zitierweise:
  • Zitate bis drei Zeilen Länge immer in doppelte Anführungszeichen schreiben.
  • Zitate über/ länger als drei Zeilen sind Blockzitate. Diese werden eingerückt. Anführungsstriche entfallen bei Blockzitaten.
  • Wird mehrmals direkt hintereinander aus derselben Quelle zitiert, genügt es nur die Seitenzahl in Klammern anzugeben, AutorIn und Jahr können weggelassen werden (312). Wird direkt nacheinander auf dieselbe Seite verwiesen, genügt es ebd. in die Klammer zu schreiben (ebd.).
  • Bibelzitate nach dem Schema (2. Samuel 1.26) bzw. (2. Samuel 1.26-32)
  • Zeichen innerhalb eines Zitates:
    1.... - 1 Wort ausgelassen
    2.(...) - mehrere Worte ausgelassen
    3.[blabla, A.B.*] - von AutorIn hinzugefügter Text (* Initialen der AutorIn)
    4.[XYZ] - Ergänzung eines einzelnen Wortes/Buchstaben durch den/die Autor/in; z.B. eine[n]
    5.[ ] - Auslassung von einzelnen Buchstaben eines Wortes, z.B. bei der Angleichung des grammatikalischen Falles.
Endnoten:
  • Endnoten (EN) werden grundsätzlich nicht primär zur Literaturangabe genutzt (diese steht direkt im Text in Klammern), sondern erklärend. Sie enthalten lediglich ‚Zusatz-informationen’.
  • Falls in den EN zitiert wird, werden die Literaturangaben zum Zitat in den EN nach dem Format (AutorIn Jahr, Seitenzahl) angegeben; bei mehreren AutorInnen zwischen den einzelnen Namen einen Schrägstrich (hinter dem Schrägstrich ein Leerzeichen)
    Beispiel: „ … Zitat …“ (Gildemeister/ Wetterer 1992, 205) – die vollständige Literaturangabe ist dann in der Literaturliste zu finden.
  • Am Ende jeder Endnote steht ein Punkt.
Stilistisches:
  • Zwischenüberschriften sind wegen der Übersichtlichkeit erwünscht, allerdings sollten nicht mehr als drei „Unter-Überschriftsebenen“ verwendet werden.
  • Wir unterscheiden zwischen einfachen und doppelten Anführungszeichen. Doppelte Anführungszeichen stehen bei Zitaten (auch bei einzelnen Wörtern), den Titeln von Aufsätzen und z.B. auch Erzählungen, also immer dann, wenn mehrere Texte in einem Buch stehen, gegebenenfalls also auch bei Gedichten. Einfache Anführungszeichen stehen, wenn zum Beispiel von dem Begriff ,Frau‘ oder ,Geschlecht‘ die Rede ist, wenn Worte im ,uneigentlichen‘ Sinn verwendet werden oder so wie das ,uneigentlich‘ in diesem Satz.
  • Wir unterscheiden außerdem zwischen großen und kleinen Absätzen. Für die stilistische Einheitlichkeit der Texte ist es unabdinglich diese Unterscheidungsmög-lichkeit zu verwenden. Große Absätze bestehen aus einem Zeilenumbruch und einer Leerzeile. Bei kleinen Absätzen wird lediglich eine neue Zeile begonnen.
  • Nicht eingedeutschte Fremdworte, wie z.B. sex und gender, kursiv und, falls sie in der Ausgangssprache klein geschrieben werden, in Kleinschreibung.
  • Bei Zitaten über/ länger als 3 Zeilen handelt es sich um Blockzitate. Solche Zitate bitte vom Lauftext absetzen.
  • Blockzitate werden vom Lauftext nicht durch Leerzeilen getrennt. Nur wenn auf das Blockzitat ein neuer Absatz folgt, wird dieser mit einer Leerzeile abgetrennt und so kenntlich gemacht. Es ist sinnvoll, bei der Kontrolle der Druckfahnen noch einmal ganz besonders auf diesen Punkt zu achten.
  • Namen von Institutionen werden kursiv geschrieben: z.B. Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, Max-Weber-Schule, Universitätsklinikum Freiburg.
  • TV-Sendungen und -Serien, Projekte und (universitäre) Arbeitsbereiche werden in doppelte Anführungszeichen gesetzt; Studiengänge nicht.
  • Die meisten AutorInnen verwenden das große I, um auch Frauen sprachlich sichtbar zu machen. Aber auch andere Möglichkeiten, das generische Femininum oder auch ein generisches Maskulinum kritisch zu verwenden, sind möglich. Dies sollte jedoch unbedingt thematisiert und begründet werden. Nicht erklärungsbedürftig ist die konsequente Verwendung sowohl der männlichen als auch der weiblichen Form. In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, die gewählte Form durchgängig und einheitlich zu verwenden.
Kleinigkeiten:
  • Ortsnamen: Frankfurt/M., Freiburg i.Br., Königstein/T.
  • „Hg.“ und nicht „Hrsg.“ (auch für Plural und weibliche Form)
  • In den Literaturangaben und nach Schrägstrichen zwischen Namen ein Blank, also z.B.: Stoll Andrea/ Verena Wodtke-Werner Allerdings kein Blank bei Ortsangaben wie z.B. Frankfurt/M.
  • Dies./Ders., Ebd., Vgl. am Anfang einer Endnote oder nach einem Punkt etc. werden groß geschrieben
  • Keine Leerzeichen zwischen Abkürzungen wie z.B., u.a., d.h., o.O. usw.
Bitte nicht vergessen:
  • Eine Kurzbiografie von 5-12 Zeilen, gerne auch mit einigen Veröffentlichungen. Am besten soll diese im selben Textdokument nach der Literaturliste abgespeichert werden.
  • Ein kurzes Abstract, das den Inhalt des Aufsatzes (2 000 – 3 000 „Buchstaben mit Leerzeichen“) prägnant zusammenfasst.
Wichtig bei der Einarbeitung der Redaktionskorrekturen unter Verwendung der Überarbeitungsfunktion in Word:
  • Die Funktion Überarbeiten in Word lässt sich über die das Menü Ansicht – Symbolleisten – Überarbeiten aufrufen. Es erscheint eine Symbolleiste, in der „Änderungen verfolgen“ angeklickt wird. Damit werden alle neuen Änderungen in einer Farbe vom Text abgesetzt und dokumentiert. Schon vorhandene Änderungen können mit dem Häkchen angenommen oder mit dem Kreuzchen abgelehnt werden.
  • Wenn Sie uns ihre endgültige Textfassung für das Layout zukommen lassen, dürfen keine Veränderungen im Text mehr als solche markiert sein, d.h. der Text soll keine bunten Markierungen mehr enthalten. Zum Schluss muss von Ihnen bei „alle Änderungen annehmen“ ein Häkchen gesetzt werden. Nur so handelt es sich um eine eindeutige Textversion. (Alle Änderungsvorschläge, die eine Autorin nicht annehmen möchte, müssen vorher abgelehnt werden!)

 
 

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